Guppy Zuchtform Moskauer Halbfiligran Triangel Rot
seit Oktober 2003

Wie ich dazu kam:
Ein Trio von diesem schönen Stamm erhielt ich im Oktober 2003 auf der Mulmshorner Guppyausstellung.
Die drei Ausgangsmännchen stammen von Volker Nagel.


Weil ich grade keine passenden Weibchen hatte, setzte ich sie mit Weibchen meiner damaligen Blauen Moskauer zusammen.
Die F1 daraus war blau und ganz nett anzusehen, aber züchterisch für mich zu der Zeit nicht wirklich
interessant, denn ich wollte ja eigentlich ROTE Moskauer Halbfiligrane züchten.
Im Dezember erhielt ich dann gelbfiligrane Weibchen von Daniel Schröder und deren Nachkommen waren gelb.

Der Stamm wurde immer wieder mit roten Männchen aufgefrischt und war dann gemixt gelb und rot.

Zwischen den gelben und roten Tieren bestanden qualitativ recht große Unterschiede.

An dem gezeigten Nachwuchsmännchen sieht man gut die Fehler, die die roten Fische hatten und was mich zusammen mit ihrer extremen Anfälligkeit für bakterielle Infektionen letztendlich bewog, hier das Handtuch zu werfen.

Die rote Linie dieses Stammes habe ich zu Gunsten der unten gezeigten Tiere aufgegeben, nur die gelbe Linie dieses Stammes wird weitergeführt.

Im September 2005 auf der Diemelsee-Ausstellung
erwarb ich jeweils ein Weibchen- und ein Männchentrio
rote Halbfiligrane von Heike Bergner.

Diese Tiere sind vital und recht groß und haben eine
schöne Spreizung in der Schwanzflosse.

Sie haben bei mir auch schon fleißig für Nachwuchs gesorgt u.a. für das wunderschöne F1-Männchen im Kopf dieser Seite.

Ich halte sie von meinem "alten" nunmehr ausschließlich gelben Stamm getrennt.

Das Foto zeigt eins der alten Zuchtmännchen im Ausstellungsbecken.
Genetik:
Y-Chromosom: Moskauer Vorderkörper sowie Filigran.
X-Chromosom: Die rote Farbe liegt auf dem X- Chromosom, desgleichen oft ein Modifikator-Gen für das Filigran (dieses gibt dann gröberes Muster in der Schwanzflosse).

Hin und wieder gibt es Männchen, bei denen das Moskauer Merkmal ausfällt, die dann auch auf dem Vorderkörper Filigranmuster zeigen. Deshalb ist die Bezeichnung "Halbfiligrane" auch irreführend, denn das Filigran ist nicht zur Hälfte weggefallen - wie man bei dieser Bezeichnung vermuten könnte - sondern wird nur durch den Moskauer Vorderkörper verdeckt.

Ab und zu fallen auch Tiere, bei denen das Filigran weggefallen ist.



Dieses Tier dürfte dem Urmoskauer recht nahe kommen.


Christiane Müsch, im Mai 2006
www.faszination-lebendgebaerende.de