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Brachyrhaphis roseni - Rosen's-Kärpfling            BUSSING, 1988
Fundort:
Panama und Costa Rica
Synonyme: Rosenīs Kärpfling

einige Vorkommen:
  • Westpanama: Caldera
  • Westpanama in der Nähe der Stadt David
  • Westpanama: Santa Fé, nördlich von Santiago
  • Costa Rica - Pasa canoas
  • Costa Rica - Rio Coto Bassin, Puntarenas


  • Natürliches Habitat:
    Vorkommen in schnell fließenden Bachläufen, die ca. 2m breit und zwischen 10 und 50
    cm tief sind. Bodengrund kiesig (runde Kiesel) und ohne Belag (bzw. mit Laub) und ohne Wasserpflanzen, das Wasser ist klar und hat einen weichen GH-Wert. Die Gewässer liegen im Waldbereich und werden durch Bäume beschattet.

    In der Natur ist die Art vergesellschaftet mit: Rivulus-Arten sowie Priapichthys puetzi
    und Poecilia spec.

    Beschreibung der Art:
    Die Art besitzt auffallend blaue Augen und bläuliche Flossenkanten, die schön zu der rötlich-schwarzen Körperfärbung kontrastieren. Die Schuppenränder sind dunkel gefärbt, ebendso ist das Maul schwarz abgesetzt. Die rot gesäumte relativ breite Rückenflosse
    hat einen gelb-schwarz gestreiften Ansatz. die restlichen Flossen sind durchsichtig, teilweise mit blauen bzw. gelb-roten Farbsäumen. Den Körper zieren ca. 10 vertikale dunkle Bänder.

    Das Weibchen ist kräftig gebaut und rundlich. Es kann bis zu 6cm lang werden. Das Männchen ist langgestreckter und etwas kräftiger gefärbt. Die Rückenflosse ist größer
    als beim Weibchen und es besitzt ein schwarz abgesetztes Gonopodium. Das Männchen kann bis zu 4,5 cm lang werden.

    Haltung und Pflege:
    In der Aquaristik ist der Rosen's Kärpfling die am meisten verbreitete Brachyrhaphis-Art. Dieser herrlich gefärbte Kärpfling ist ein Oberflächenschwarmfisch und sollte immer in einer größeren Gruppe von 3-5 Paaren in einem Artbecken in weichem Wasser um dGH
    5-8 gepflegt werden. Die sehr schwimmfreudigen und lebhaften Fische benötigen Aquarien ab 80 cm - besser 100 cm Kantenlänge. Die Art wird recht groß. Die Hälterungstemperatur sollte 22-25 Grad betragen. Bodengrund aus Sand und guter Pflanzenbewuchs trägt zum Wohlbefinden bei. Für Gesellschafsbecken ist der Rosen's Kärpfling ungeeignet, weil er sehr ruppig ist und nicht zimperlich mit seinen Beckengenossen umgeht. Häufig gibt es Kämpfe zwischen den Männchen, die sich mit durchgestrecktem Rücken und abgespreizten Flossen umkreisen, wobei sie versuchen, den Konkurrenten in Rücken und Schwanz zu beißen. Die Weibchen umkreisen sich genauso in den Kämpfen um die Rangfolge, beißen sich dabei jedoch nur selten.

    Gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel von 50% pro Woche haben sich bewährt.
    Vorsicht - Die Tiere sind gute Springer!

    Zucht:
    Es werden gut bepflanzte, ruhig stehende größere Zuchtbecken von mindestens 100 Litern empfohlen. Nach ca. 28 Tagen wirft das Weibchen bis zu 40 Jungtiere, ca. 20 im Schnitt. Brachyrhaphis roseni-Weibchen werfen meist nachts. Die Eltern stellen den Jungtieren nach. Bewährt haben sich Schwimmpflanzen, flutend wachsende Wasserpflanzen oder auch schwimmendes Holz als Aufenthaltsort und Versteck für die Jungen. Die Jungfische ernähren sich zunächst von feinster Aufwuchsnahrung (algenbewachsene Steine o.ä.), Artemia sollte nur als Nahrungsergänzung gereicht werden.

    Futter:
    Brachyrhaphis sind große Fische, die große Mengen an variertem Futter brauchen. Zur Zucht füttert man die Alttiere am besten mit schwarzen Mückenlarven, darüberhinaus hauptsächlich Lebend- und Frostfutter. Flockenfutter sollte nur gelegentlich den Speiseplan ergänzen. Sehr beliebt sind gefrorene Artemien und frischgeschlüpfte Nauplien.
    Bei ausreichend vorhandenen Versteckmöglichkeiten kann man Brachyrhapis roseni auch mit Zwerggarnelen vergesellschaften, die gerne als willkommene zusätzliche Futterquelle genutzt werden.

    In der Natur fressen Brachyrhaphis hauptsächlich Anflug-Insekten. Auch Grünalgen werden gerne von Steinen abgeweidet.
    Fundort:  Mittelamerika
    Panama und Costa Rica



    Quellenangabe:
  • http://www.akvaforum.no/text.cfm?
        id=1743&print=true
  • T. Schulz: Brachyrhaphis roseni.
        DATZ 9/1995
  • G. Streibel: Probleme mit Brachy-
        rhaphis. DGLZ-Rundschau 4/1997




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